Gute oder schlechte Nachricht? Der Technikverlag HEISE berichtet, daß ein immer größerer Anteil an Solarstrom in Deutschland das Netz nicht erreicht. Gut natürlich, es bedeutet wohl, dass der produzierte Strom mehr und mehr im eigenen Haus verbraucht wird. Zudem wird das Netz entlastet. Es macht also Sinn, selbst Strom zu produzieren. Die zunehmende Verbreitung von Speichern spielt dabei auch eine wichtige Rolle.
Noch eines: Wer in den Bericht (siehe unten pdf zum herunterladen) ein bißchen reinliest findet interessante Grafiken, die z.B. belegen, welchen Stellenwert "Balkonkraftwerke" haben. Sie sind mit 17% an der Produktion beteiligt. Ein weiterer Grund, dies Verbreitung weiter zu treiben (und dazu auch wieder eine niederschwellige Förderung einzurichten). So wie es Leonore Gewessler in der vorigen Regierung ermöglicht hatte. Politik der kleinen Schritte.
Zum Artikel von Heise (zur Erklärung von HEISE, das ist ein großer Verlag der über Technik online und in Zeitschriften berichtet). Eine wichtige Quelle für den Kurzartikel ist das deutsche Umweltbundesamt mit seinen Studien.
Auszugsweise von der website des deutschen Umweltbundesamtes zitiert:
Wissenschaftliche Analysen zu ausgewählten Aspekten der Statistik erneuerbarer Energien und zur Unterstützung der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik - Fachbericht Photovoltaik
Die Photovoltaik ist die zweitwichtigste erneuerbare Stromquelle in Deutschland. Neben energiestatistischen Auswertungen von Zubau-, Bestands- und Erzeugungsdaten zur Photovoltaik enthält der Bericht eine Untersuchung struktureller Trends bei PV-Anlagen sowie eine Auswertung des Zubaus von Batteriespeichern. Besonderes Augenmerk wird auf die Quantifizierung des wirtschaftlich motivierten Selbstverbrauchs gelegt, da für diese Strommengen keine vollständige statistische Erfassung erfolgt. Aus diesem Grund wird eine Methodik zur Schätzung des nicht erfassten Selbstverbrauches entwickelt und beschrieben.